Der US-Technikriese Apple gilt im Allgemeinen als Trendsetter und mit dem iPod, dem iPhone und natürlich dem iPad einige große Würfe landen können. Allerdings macht sich in der Apple-Fangemeinde nach dem plötzlichen Tod von Steve Jobs eine gewisse Skepsis breit, was die Innovationsfähigkeit des Unternehmens betrifft. Ob diese Skepsis berechtigt ist, bliebt abzuwarten. Mit dem neuen iPhone 4S dürfte man so manchen eingefleischten Apple-Jünger aber nicht hinter dem Ofen hervorlocken – auch wenn das Smartphone einige Veränderungen verspricht.
A5-Prozessor im iPhone 4S
Unter der Haube hat das iPhone 4S einen A5-Prozessor, welcher dem Gerät Beine macht. Die beiden Rechenkerne sorgen dafür, dass je 800 MHz als Rechenleistung zur Verfügung stehen, was einen spürbaren Performance-Gewinn nach sich zieht. Darüber hinaus ist das neue iPhone 4S bezüglich der Laufleistung des Akkus aber scheinbar etwas schwächer auf der Brust. Test verschiedener Zeitschriften deuten daraufhin, dass die Laufzeit etwas geringer ausfällt (z. B. CHIP-Test vom 18.10.2011).
Trotzdem – rein optisch besticht das iPhone 4S mit dem klassischen Design, dass Apple berühmt gemacht hat. Bezüglich der Abmessungen unterscheiden sich „altes“ iPhone und das iPhone 4S nicht voneinander. Auch die Displaygröße ist mit 3,5 Zoll die Alte und liegt im Mittelfeld. Denn hier hat die Konkurrenz nachgezogen und die Displaygröße teilweise deutlich aufgebohrt – wie beim neuen Samsung Galaxy Note.
Alles in allem ist das iPhone 4S ein solides Produkt, dass Neukunden sicher überzeugen dürfte. Ob es allerdings den Modellwechsel eingefleischter Fans rechtfertigt, muss jeder selbst entscheiden – oder auf den Nachfolger warten.