Advent, Advent – ein Lichtlein brennt. Die Vorweihnachtszeit ist bekannt für ihren besinnlichen Charakter, aber auch dafür, dass der Einzelhandel in den Wochen vor und nach der Bescherung einen erheblichen Teil des Umsatzes einfährt. Kein Wunder also, dass in vielen Geschäften derzeit mit unschlagbaren Preisen geworben wird und sich viele Verbraucher von diesem Versprechen auch zum Kauf animieren lassen.
Was bleibt, ist ein ungutes Gefühl. Sind die Preise wirklich so günstig, wie suggeriert wird? Oder hat der Handel am Ende über Umweg wieder saftige Aufschläge verlangt. Bezüglich der Süßigkeiten darf dies vielleicht gelten – schließlich zeigen aktuelle Untersuchungen, dass hier teilweise drastisch nur für die neue Weihnachtsverpackung auf den Preis aufgeschlagen wird.
Wie sieht die Situation aber in anderen Bereich aus? Fakt ist, dass verschiedene Artikel tatsächlich günstiger sind. Dies betrifft zum Beispiel Sonderpreise für Fahrradteile oder Unterhaltungselektronik. Andere Produkte sind dagegen teurer. Wie entsteht diese teils deutliche Preisdifferenz und die Sonderpreise? Fahrradteile, Elektronik und Mode sind generell Produkte, welche starken dynamischen Effekten unterworfen sind.
Alte Ware zum Schnäppchenpreis
So werden bei Modellwechseln und neuen Produkteinführungen regelmäßig die Lager geräumt – unter anderem durch Sonderpreise, die zum Beispiel Onlinehändler bieten, um ihre Lager für die kommende Saison fit zumachen. Und darüber hinaus sind einige der Sonderpreise immer wieder Lockangebote, um Kunden in den eigenen Shop zu ziehen. Schließlich lässt sich nur dem Kunden die Produktpalette präsentieren, der es tatsächlich bis in die eigene „Ladenzeile“ schafft.
Fazit: Weihnachten lässt nicht nur die Glocken klingen, sondern auch die Kasse klingeln. Wer sich beim Onlinehändler für Weihnachten eindecken will, sollten den einen oder anderen Sonderpreis im Auge behalten.